
Brigida Böttcher,
geboren 1952 in Zwickau, lebt und arbeitet heute in Muschwitz, einem Ortsteil von Lützen bei Leipzig. Nach dem Schulbesuch und Abitur zog sie 1971 nach Leipzig, wo sie bis 1977 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Werner Tübke, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig Malerei studierte. Von 1978 bis 1981 war sie Meisterschülerin bei Bernhard Heisig.
Seit 1978 ist Brigida Böttcher freischaffend als Malerin und Grafikerin tätig. Gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang Böttcher erwarb sie 1980 ein Grundstück in Muschwitz, auf dem sie einen Kunstgarten anlegte. Ab 1986 wandte sie sich verstärkt der Arbeit mit Ton zu und begann mit der Herstellung keramischer Kunstwerke.
1990 gehörte sie zu den Mitbegründerinnen des Leipziger Kunstvereins PIKANTA e.V.. Zwei Jahre später, 1992, rief sie den Kunsthof Muschwitz ins Leben, auf dem seitdem jährlich das Sommer-Art-Pleinair stattfindet. Seit 1990 unternimmt sie regelmäßig Kunstreisen mit der Pikanta-Akademie, unter anderem nach Italien und in weitere Länder.
Von 1978 bis 1990 war Brigida Böttcher Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK-DDR), seit 1990 ist sie im Bundesverband Bildender Künstler Leipzig (BBK) aktiv. Ihre Werke waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, vorwiegend in Deutschland.
