
Ina Steiding
wurde 1946 in Quedlinburg geboren und lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Dresden. Nach einem Architekturstudium an der Technischen Universität Dresden, das sie 1965 begann, promovierte sie 1976 am Lehrstuhl für Technische Mechanik und Flächentragwerke bei Professor Dr. Günter Zumpe. Ihr technisches Verständnis und die analytische Herangehensweise an Form und Struktur prägen bis heute ihre künstlerische Arbeit.
Obwohl sie aus einem ingenieurwissenschaftlichen Umfeld stammt, wandte sich Ina Steiding früh der bildenden Kunst zu. Wesentliche Impulse und künstlerische Förderung erhielt sie bis 1991 durch die Maler Eberhard von der Erde, Rainer Zille und Rosso Majores. 1997 setzte sie ihre künstlerische Weiterbildung in Studien bei Hans Ulrich Wutzler fort.
Von 1997 bis 2011 war sie als Kustodin an der Technischen Universität Dresden tätig und betreute dort wissenschaftlich die universitären Sammlungen. Seit 2006 begleitet sie zudem eine künstlerische Arbeitsgruppe von zwölf Personen, die sich jährlich zu einer intensiven gemeinsamen Schaffenswoche trifft.
In Steidings Arbeiten spiegelt sich ihr technischer Hintergrund in der klaren Komposition, der strukturellen Durchdringung des Bildraumes und der konstruktiven Klarheit wider. Ihr Werk umfasst zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1986, unter anderem in der Berufsakademie Dresden, im Johannstädter Kulturtreff sowie im Finanzministerium Dresden. Ihre Kunst vereint analytische Strenge mit künstlerischer Sensibilität – ein Zusammenspiel, das ihrem Werk eine unverwechselbare Handschrift verleiht.
